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Second Hand – Nachhaltiger Konsum ist voll im Trend

Die Nachfrage nach gebrauchter Mode steigt. Neben den niedrigeren Preisen getragener Mode und dem Trend zu Archiv-Fashion, d.h. die Suche nach etwas Besonderem oder auch die Jagd nach einem Schnäppchen, lautet das grosse Schlagwort „Nachhaltigkeit“.

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Der Klimawandel mit seinen immer spürbareren negativen Auswirkungen und die Corona-Krise haben das Umdenken der Menschen beschleunigt. Viele wollen inzwischen bewusster und nachhaltiger leben und nutzen daher die Möglichkeit Second Hand zu kaufen (und zu verkaufen).


Alltagsgegenstände mehr als einmal zu nutzen ist unumstritten eine der effizientesten und kostengünstigsten Methoden, die Umweltfolgen des Massenkonsums zu mildern. Gerade die Bekleidungsindustrie schneidet in Punkto Nachhaltigkeit ganz besonders schlecht ab und heizt den globalen Rohstoff- und Energiekonsum an. Eine Studie der Barclays Bank machte die Modebranche für acht Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, mehr als der gesamte Flug- und Schiffsverkehr auf dem Globus. Ein zweites Leben für gebrauchte Kleidung, aber auch Elektrogeräte könnte helfen, den ausufernden Ressourcenverbrauch in den Griff zu bekommen.

Shops gibt es dafür inzwischen genügend. Vor allem der Online-Secondhand-Markt wächst stark (69 Prozent zwischen 2019 und 2021 laut einer Studie von Thredup). Neben den einschlägigen Plattformen wie Ricardo, Ebay, Kleiderkorb gibt es auch immer mehr kleinere Anbieter wie z.B. Kleiderberg, die sich auf ein spezielles Segment fokussieren.

Maminas.ch beispielsweise ist eine bedienerfreundliche Second-Hand-Kinderartikelbörse von Eltern für Eltern in der Schweiz. Hier findet man Kinderbekleidung, Ausstattung, Spielzeug und mehr. Auch das mieten von Kleidern und anderen Artikeln kommt immer mehr auf.

Zum Beispiel bei OïOïOï Baby, hier könnt ihr jederzeit die Grösse wechseln.

Bei Sharely können sich Privatpersonen untereinander Dinge verleihen. Das ist super, wenn man etwas nur für einen kurzen Zeitraum oder für ein einmaliges Projekt benötigt.

Auch in Whatsapp Gruppen tauschen und verkaufen Privatpersonen zunehmend Artikel, die sie nicht länger brauchen aber zu gut sind um sie wegzuwerfen. Auf Facebook Marketplaces kann man inzwischen fast alles als Second Hand-Artikel finden bzw. für Gebrauchtes einen neuen Besitzer suchen. Das spart Geld und ist nachhaltig. Ein Win-Win für Mensch und Umwelt.

KiMi wünscht viel Freude beim Entdecken und Experimentieren.
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