"Tatü tata die Feuerwehr ist da"

„Mir sind vo dä Füürwehr, Tag und Nacht bereit,
chömäd schnäll wiä d’Füürwehr, wäns ums löschä goht.“

So tönt es seit einiger Zeit bei uns in der Kinderkrippe KIMI Reiat. Fleissig üben die Kinder auch weitere Feuerwehrlieder, die zu unserem Projekt „Feuerwehr“ passen. Im Rahmen der projektorientierten Arbeit widmen wir uns in regelmässigen Abständen einem speziell ausgesuchten Thema. Dies bedeutet, dass wir während 8 – 12 Wochen ein bestimmtes Thema (wie jetzt das Thema Feuerwehr) spielerisch in unsere täglichen Aktivitäten einbeziehen. Im Vordergrund stehen dabei, den Kindern Abwechslung und neue Erfahrungen anzubieten sowie ihre Neugierde und Entdeckungsfreude zu stillen.

Die Themenpuppen - zwei Feuerwehrmänner - Tim und Max kommen uns täglich besuchen. Sie zeigen und erklären den Kindern alles rund ums Thema Feuerwehr. So lernen die Kinder den Umgang mit dem Feuer, wie man ein Feuer löschen kann, was ein Feuerwehrmann oder eine –frau trägt und wie die Feuerwehrautos aussehen. Die Kinder lassen ihrer Fantasie, ihren Ideen und ihrer Kreativität freien Lauf. So wird aus den Stühlen ein Feuerwehrauto und der Gartenschlauch wird zum Feuerwehrschlauch. 

Am Mittwoch den 18. Mai 2016 lud KIMI Kinder bis sechs Jahre zu einem gemeinsamen Bewegungsnachmittag zum Thema Feuerwehr in die Recken Turnhalle ein. In der ganzen Halle waren verschiedene Stationen zum Thema Feuerwehr aufgebaut. So mussten sich die rund 50 Kinder zuerst als Feuerwehrmann oder –frau verkleiden und dann einen Übungsparcour absolvieren: Die Balance halten bei der Wippe, über Hindernisse springen und am Schluss noch durch einen Tunnel krabbeln – das hält die Feuerwehr fit. Nach diesem Parcours fuhren die Kinder mit dem Feuerwehrauto die kurvenreiche Strasse bis zum Brand. Oje, dieses Feuer hatte sich weit ausgebreitet. Gar nicht so einfach mit dem Ball die Flamme im Ring oder auf den Flaschen zu treffen. Wer das Feuer gelöscht hatte, bekam ein kleines Abzeichen in seinen Feuerwehrpass. 

Die Kinder übten nicht nur ein Feuer zulöschen, nein auch die Feuerwehrleiter (bei uns ein Bänkli) mussten sie erklimmen und oben am „Glöggli“ klingeln als Beweis, dass sie es geschaft haben. Dass die Feuerwehr auch Tiere rettet, erfuhren die Kinder selbst bei einer anderen Station. So mussten sie die Sprossenwand hoch klettern und ein Plüschtier aus dem Korb befreien. Schnell ging es dann via Rutsche zurück auf den Boden. Sehr beliebt war die kleine Hüpfburg. Diese symbolisierte das Sprungtuch. 

Nach jeder Station gab es in den Feuerwehrpass ein kleines Abzeichen. Nachdem das Kind jede Station einmal besucht hatte, bekam es eine kleine Stärkung und dann durfte es weiter machen. Für uns ist klar, nach so vielen Übungsrunden ist für den Nachwus der Feuerwehr in Thayngen gesorgt. Die Kinder und die Mitarbeitenden der KIMI hatten viel Spass an diesem Anlass.