Feueralarm in der KIMI Krippe Bachenbülach

Während acht speziellen Wochen befassten sich die Kinder der KIMI Kinderkrippe Bachenbülach mit dem Thema Feuerwehr. Zu Beginn der spannenden Themenwochen ist in der Krippe ein Feuer ausgebrochen – natürlich nicht wirklich, aber die Kinder haben gelernt, wie sie sich in einem solchen Fall verhalten müssen und sofort die Feuerwehr angerufen.

Tom, die Feuerwehrmann-Puppe, kam sofort mit seinem Löschfahrzeug angebraust und löschte den Brand ruckzuck. Nun war das Ziel von Tom, die KIMI Kinder zu richtigem Feuerwehrnachwuchs auszubilden.

Die KIMI Feuerwehr ist all Zeit zum Löschen bereit

Zu Beginn der spannenden Themenwochen stattete Tom die Kinder mit Feuerwehrhelmen und Feuerwehrkleidung aus. Die restliche Ausrüstung wurde fleissig zusammen gebastelt: Diverse Schläuche, ein Feuerwehrmanngürtel mit allen nötigen Hilfsmitteln und natürlich ein Funkgerät für die Verständigung während eines Einsatzes.

So war die KIMI Feuerwehr bereit für die ersten Übungen. Die Kinder lernten von Tom, wie der Tagesablauf eines Feuerwehrmannes aussieht. Durch ein Tischtheater erfuhren sie, wie Tom eine Katze vom Baum rettete, wie er ein brennendes Haus löschte und wie er bei einem Autounfall die verletzten Personen aus dem Auto befreite. Natürlich musste das Gesehene im Anschluss sofort im Spiel der Kinder verarbeitet werden. So rannte bald die KIMI Feuerwehr durchs ganze Haus, löschte imaginäre Brände und befreite Katzen von den Bäumen.

Alarm auch in der Turnhalle und im Wald

Auch bei den wöchentlichen Turnhallenbesuchen hiess es „Feueralarm“. Es wurden Feuerwehr-Parcours durchgeführt, die Kinder übten sich im Schlauchziehen, balancierten über schmale Hindernisse und mussten gleichzeitig Wasser zum Löschen transportieren.

Die Kinder staunten nicht schlecht, als Tom ihnen ein kleines Feuerwehrauto in die Turnhalle mitbrachte, welches alle mit Begeisterung ausprobieren wollten. Sie fuhren so schnell wie sie konnten, lernten zu bremsen und um die Kurven zu flitzen.

Dann wurde es brenzlig. Mit kleinen Wasserpistolen lernten die Kinder aus verschiedenen Positionen, die Flamme einer Kerze zu löschen – wobei sie nicht nur ihre Zielsicherheit erprobten, sondern auch den Umgang mit echtem Feuer kennenlernten. Denn bald ging es um ein noch grösseres Feuer.

Ein Höhepunkt der Themenwochen war der Feuerwehr-Waldtag. Da es damals noch kein Feuerverbot gab, konnten die Kinder mithelfen, ein Lagerfeuer zu entfachen und lernten so, was es alles benötigt, damit ein Feuer entstehen kann. Zum Mittagessen konnten sie dann eine feine Wurst über dem Feuer „brätlen“. Den ganzen Nachmittag sprangen anschliessend im Wald von Bachenbülach kleine Feuerwehrkinder mit ihren Helmen und Schläuchen umher, immer bereit, ein Feuer zu löschen oder Mensch und Tier zu retten.

Besuch bei der echten Feuerwehr beeindruckte

Das grösste Highlight war jedoch der Besuch der echten Feuerwehrstation von Bachenbülach. Die Kinder staunten sehr, wie schwer eine echte Feuerwehrausrüstung ist und sie konnten nicht genug kriegen vom ins grosse Feuerwehrauto Klettern und anschliessend von einem richtigen Feuerwehrmann wieder auf den Boden gesetzt zu werden. Mit echten, schweren Schläuchen durften sie Wasser herumspritzen und mit etwas kleineren am Übungsmodell versuchen, verschiedene Bereiche zu treffen. Die kleinen KIMI Feuerwehrleute erlebten einen unglaublich spannenden und lehrreichen Nachmittag und das ganze KIMI Bachenbülach Team dankt der Feuerwehr von Bachenbülach von ganzem Herzen, dass sie diesen tollen Besuch ermöglicht haben.

Zurück in der KIMI Krippe erhielt der Feuerwehrmann Tom einen Anruf von seinem Feuerwehrpartner. Nun brannte es in einer anderen Kinderkrippe und Tom musste los. Da er sich nach diesen acht intensiven Wochen sicher war, dass die KIMI Kinder nun richtige Feuerwehr-Kindern sind, konnte er sich guten Gewissens auf den Weg machen.